In öffentlichen Debatten um Bildung und geschlechtliche und sexuelle Vielfalt zeigt sich, wie eng Wissen, Macht und soziale Normen miteinander verwoben sind und wie bestimmte Erfahrungen und Perspektiven systematisch zum Schweigen gebracht werden. Geschlechter- und Sexualitätsfragen werden allerdings nicht nur bildungspolitisch, sondern auch bildungstheoretisch marginalisiert. Der Vortrag beleuchtet zunächst die Vernachlässigung geschlechter- und queertheoretischer Perspektiven in poststrukturalistischen Bildungstheorien im Anschluss an Foucault und Butler und fragt nach den epistemischen Grenzziehungen, die dabei diskursiv hervorgebracht werden.
Kommende Veranstaltungen des Cornelia Goethe Centrums


