Der Vortrag diskutiert Erinnerung als gegenwartsbezogene und umkämpfte soziale Praxis und fragt nach den organisationalen und institutionellen Voraussetzungen von Erinnerungskonflikten. Bezugspunkt sind ethnographische Forschungen an NS-Gedenkstätten (DFG-Projekt InWiWa), an denen sich zeigen lässt, wie Erinnerung an die Gewaltgeschichte des Nationalsozialismus im Kontext der Vermittlung, Auslegung und Aneignung von Wissen hergestellt, verschoben und (de-)institutionalisiert wird.
Vergangene Veranstaltungen des Cornelia Goethe Centrums
